Kurz eingeordnet
Shortlist bilden und Kosten transparent rechnen
Der Auswahl-Finder trennt Avatar-, Skript- und Workflowbedarf. Der Kostenrechner hält Toolverbrauch und Arbeitszeit getrennt.
Was die Tools nicht leisten
Sie ersetzen weder einen Pilotoutput noch Rechte-, Datenschutz- oder Vertragsprüfung. Ergebnisse hängen vollständig von den eingegebenen Annahmen ab.
Auswahl-Finder und Kostenrechner beantworten verschiedene Fragen
Der Auswahl-Finder übersetzt Anforderungen in einen sinnvollen redaktionellen Einstieg. Er fragt nach Hauptaufgabe, Avatarbedarf, Teamarbeit und geklärten Governance-Fragen. Das Ergebnis ist kein Ranking und keine automatisierte Kaufempfehlung, sondern ein nachvollziehbarer Weg zu einer passenden Review- oder Vergleichsseite.
Der Kostenrechner beginnt erst danach. Er verbindet Tarifanteil, verbrauchte Einheiten, akzeptierte Videominuten, Arbeitszeit und internen Stundensatz. Dadurch bleibt sichtbar, ob ein günstiger Tarif durch viele Fehlversuche oder aufwendige Korrekturen tatsächlich teuer wird.
Eingaben sauber dokumentieren
- Tarifpreis und Abrechnungszeitraum aus dem aktuellen Checkout übernehmen
- enthaltene und verbrauchte Einheiten in derselben Einheit erfassen
- nur fachlich und sprachlich akzeptierten Output als nutzbare Minuten zählen
- aktive Redaktions-, Medien-, Untertitel- und Freigabezeit getrennt protokollieren
- Steuern, Wechselkurs und zusätzliche Teamplätze nicht stillschweigend weglassen
- Ergebnis mit Datum, Projekt und Annahmen speichern, damit es reproduzierbar bleibt
Interpretation ohne Scheingenauigkeit
Ein Rechnergebnis mit zwei Dezimalstellen ist keine Produktmessung, wenn die Eingaben geschätzt wurden. Kennzeichnen Sie Annahmen deshalb als Szenario und ersetzen Sie sie nach einem Pilot schrittweise durch beobachtete Werte. Vergleichen Sie nur Projekte mit ähnlicher Länge, Sprache, Qualitätsanforderung und Freigabetiefe. Für eine langfristige Beschaffung sind Bandbreiten oft ehrlicher als ein einzelner vermeintlich exakter Betrag.
Beispiel: vom Schulungsvideo zur belastbaren Rechnung
Ein Team plant jeden Monat vier kurze Onboardingvideos. Der Auswahl-Finder zeigt zunächst, dass ein präsentatorbasierter Workflow naheliegt, weil dieselbe Sprecherfigur, wiederkehrende Vorlagen und interne Freigaben wichtig sind. Dieses Ergebnis reduziert die Shortlist, sagt aber noch nichts darüber aus, welcher Anbieter die deutsche Aussprache besser beherrscht oder wie viele Neugenerierungen benötigt werden.
Im Pilot wird ein zweiminütiges Skript mit realistischen Produktnamen verwendet. Die Redaktion notiert jede Aussprachekorrektur, neu erzeugte Szene, verbrauchte Minute und aktive Bearbeitungszeit. Nur der final akzeptierte Export zählt als nutzbarer Output. Anschließend übernimmt der Kostenrechner Tarifanteil, Verbrauch, zwei akzeptierte Minuten und den internen Stundensatz. So entstehen getrennte Werte für Tool und Arbeitszeit.
Für eine zweite Option wird derselbe Input mit denselben Abnahmekriterien verwendet. Die Ergebnisse bleiben projektbezogen: Ein Marketingvideo mit Stockmedien oder ein mehrsprachiger Kurs kann zu völlig anderen Kosten führen. Der dokumentierte Rechenweg ist deshalb wichtiger als eine allgemeine Zahl.
- Finder-Ergebnis als Hypothese behandeln
- Referenzskript und Abnahmekriterien archivieren
- alle verworfenen Generierungen im Verbrauch belassen
- Arbeitszeit je Tätigkeit statt nur als Gesamtschätzung erfassen
- Ergebnis mit der Einzelanalyse und den offenen Rechtefragen verbinden
Grenzen und Datenschutz der Werkzeuge
Die Eingabefelder sind für Planungswerte gedacht, nicht für personenbezogene oder vertrauliche Projektdaten. Namen von Beschäftigten, Kundentexte oder Zugangsinformationen gehören nicht in ein Rechenszenario. Verwenden Sie neutrale Werte und speichern Sie eine reale Projektakte nur in einem dafür freigegebenen System.
Der Finder nutzt feste, im Quelltext nachvollziehbare Regeln. Der Rechner führt einfache Rechenoperationen im Browser aus. Beide erzeugen weder ein Nutzerprofil noch eine versteckte Anbieterbewertung. Fehlerhafte Eingaben können trotzdem zu unbrauchbaren Ergebnissen führen; Plausibilitätsprüfung und fachliche Interpretation bleiben Aufgabe der Person, die das Szenario erstellt.
